AC – Anonyme Christen
Ja, dafür steht das tatsächlich. Jetzt ist es raus. Entstanden ist dieser, zugegebenermaßen nicht ganz unumstrittene, Name in den Anfängen unserer Treffen. Damals waren wir 5-6 Leutchens, die sich im Keller zusammengesetzt haben, um gemeinsam nach Gott zu suchen. Als wir da dann etwas verloren und betröppelt so im Kreis saßen und nicht so recht wussten wie es nun weiter gehen würde, fiel uns plötzlich eine nicht zu verleugnende Ähnlichkeit zu diversen Selbsthilfegruppen auf. Der Name war entstanden.
Die Kombination der beiden Wörter „Anonym“ und „Christ“ ist eigentlich unpassend wie die Faust auf’s Auge. Tragisch ist, dass sich diese Wörter heute tatsächlich zu oft kombinieren lassen – auch bei uns. Nächstenliebe ist dann nur noch die anonyme Spende kurz vor Weihnachten. Christliche Gemeinschaft reduziert sich auf die sonntägliche Gottesdienstshow, der man gemeinsam beiwohnt. Man kennt sich kaum und kann damit auch ganz gut leben. Jeder für sich. Glauben ist Privatsache. Diese Anonymität hat recht wenig mit dem zu tun was die Bibel uns von Jesus und den ersten Christen erzählt. Weder im Miteinander noch in der Connection zur Umgebung ist „Anonymität“ ein Wort von dem wir wollen, dass es uns beschreibt. Soviel zum Namen.
Wir glauben, dass es Gott gibt und das sich dieser finden lässt. Wir glauben, dass Gott sich den Menschen auf vielfältige Art und Weise geoffenbart hat und offenbart. Wir glauben, dass Gott sich danach sehnt mit seinen geschaffenen Menschen in Verbindung zu treten. Und wir glauben, dass in Jesus der entscheidende Schritt gemacht wurde, der diese Verbindung wieder möglich macht. Wir glauben dass die Bibel Gott beschreibt und die wesentlichen Gedanken Gottes über diese Welt und uns und was er mit uns vorhat enthält.
Steile Ansage. Und es ist mit Sicherheit nicht alles davon so einfach wie es klingt. Erst recht nicht, wenn dann auch noch die Behauptung dazu kommt, dass es dabei nicht um trockene Theorie geht. Dass Gott in unser ganz praktisches alltägliches Leben reinreden will. Aber wir wollen gemeinsam suchen und finden wie das aussieht. Manche von uns sind schon eine ganze Weile auf den Wegen Gottes unterwegs. Manche liegen in den Anfängen. Und Manche sind noch mehr am Suchen als am Finden.
Hier noch einige statistische Daten: Wir sind zwischen 18 und 32 Jahren alt. Studenten, Auszubildende, Schüler, Angestellte … was man halt in dem Alter so macht.
… und zum Schluss ein Gruppenbild.
